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Warum ist Meditation so wichtig?

Dozent(in)/Lehrer(in)
Kursbeschreibung

Meditation – den eigenen Geist kennenlernen

Die Praxis der Meditation ist im Wesentlichen ein Weg sich selbst besser kennen zu lernen – in dem wir uns mit unserem eigenen Geist vertraut machen. Aus buddhistischer Sicht ist der menschliche Geist von jeher erwacht und befreit. Seine Natur ist mitfühlend und völlig präsent. Welche Art der Meditation wir auch üben mögen, sie alle zielen darauf ab unsere Achtsamkeit und Präsenz zu vermehren, inneren Frieden zu ermöglichen und uns zu befähigen auf eine heilsame Art mit unseren Gefühlen umzugehen.

Dzogchen Pönlop Rinpoche, spiritueller Leiter des Kamalashila Instituts

Der menschliche Geist wird gern mit einem wild umherspringenden unzähmbaren Affen verglichen. Dies wird oft erst dann bemerkt, wenn man das erste Mal versucht zu meditieren und seinen Geist auf ein einfaches Ziel wie den Atem zu konzentrieren. Gedanken und Gefühle springen dann zumeist ohne Unterbrechung wild hin und her. In Meditation können wir mit Geduld lernen, unseren Geist zu zähmen und dadurch echte Freiheit von Zwängen aller Art zu gewinnen.

Zunächst geht es darum, das Leben und Umfeld so gestalten, dass der Geist leichter zur Ruhe kommen kann. Dazu gehört zum Beispiel die Einrichtung eines ungestörten Meditationsplatzes, an dem man regelmäßig meditiert. Dabei gilt, lieber jeden Tag kurz zu üben, als einmal im Monat lang. Traditionell wird Meditation in aufrechter Haltung, im Lotussitz ausgeübt. Wichtig sind aber nicht die kunstvoll überkreuzten Beine, sondern die aufrechte Haltung von Rücken und Wirbelsäule. Wenn Sie nicht auf dem Boden sitzen können, ist eine gerade Haltung auf einem Stuhl auch völlig in Ordnung.

Meditation im tibetischen Buddhismus

Kaum eine andere Richtung des Buddhismus kennt so viele Meditationsformen wie der tibetische Buddhismus. Meditationen beginnen immer mit einem Gebet zur Zufluchtnahme und Entwicklung des Erleuchtungsgeistes (Bodhicitta). Man macht sich bewusst, dass die Schulung des eigenen Geistes das wichtigste Werkzeug auf dem Weg zur Befreiung darstellt und dass wir dafür die Unterstützung – die Zuflucht zu Buddha, zur Lehre des Buddha (Dharma) und zur Gemeinschaft der Praktizierenden (Sangha) benötigen. Wir bitten darum, dass unser Wunsch nach Erleuchtung groß wird und dass wir alle anderen fühlenden Wesen ebenfalls befreien. Der Wunsch nach dem Ende des Leidens für alle Wesen bedeutet, Mitgefühl zu empfinden, welches die Essenz des erleuchteten Geistes ist.

Kursleitung: Lama Tsultrim Gelek, geb. 1955 in Grenoble, Schüler von Kalu Rinpoche und Bokar Rinpoche und ist seit 1985 als Mönch ordiniert. 1988 bis 1992 hat Lama Tsultrim das traditionelle 3-Jahres-Retreat absolviert. Er ist der spirituelle Leiter des Zentrums »Bodhicharya France« in Lusse/Lothringen und weiterer assoziierter Zentren unter der spirituellen Leitung von Ringu Tulku Rinpoche.

Sonstige Infos

 

Zeiten:

SA 16.11.19 | 11 & 15 & 17 Uhr

SO 17.11.19 | 11 & 15 Uhr

Kostenbeitrag: einzelne Veranstaltung 14€ (erm. 11€/ Prem.-FK 8€), gesamter Kurs 50€ (erm. 40€/ Prem.-FK 25€)

Sprache: Deutsch

Eine vorab Anmeldung ist nicht nötig!

 

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