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Gewaltfreie Kommunikation & Buddhismus

Dozent(in)/Lehrer(in)
Kursbeschreibung

Festhalten – Anhaften – Loslassen: Die Fixierung lösen & in Frieden mit unerfüllten Bedürfnissen leben.

Auf dem buddhistischen Pfad geht es u.a. darum, Begierde und Anhaftung loszulassen. Es gibt viele Begierden: sich selbst darstellen, perfekt sein, erfolgreich sein, Kontrolle ausüben, zwanghaftes verstehen wollen, haben wollen, etc.

Es gibt auch viele verschiedene Arten der Anhaftungen, wofür wir einen berühmten Basistext von Jetsün Dragpa Gyaltsen (1147-1216) „Sich lösen von den vier Arten der Anhaftungen“ zur Rate ziehen werden. Was genau ‚Anhaftung‘ eigentlich ist, ist für westliche Menschen gar nicht so leicht zu verstehen. Wir können uns aber des Begriffs ‚Identifikation‘ bedienen, folglich wäre Loslassen eine Disidentifikation.

„Wenn man die Begierde loslässt, kann man auch die Anhaftung loslassen“ so heißt es, aber wie geht das genau? In diesem Seminar thematisieren wir Anhaftung vs. Loslassen sowie Begierde vs. Bedürfnis aus buddhistischer und aus Perspektive der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg (GfK).

Wir erörtern die Frage, wie Disidentifikation funktioniert und erforschen Methoden des Loslassens, indem wir Emotionen, Tendenzen und Strategien erkennen. Dann wollen wir sie möglichst stoppen, die Fixiertheit lockern und Möglichkeiten zur Transformation aufzeigen. Zurück bleiben so oder so unsere reinen Bedürfnisse als Ausdruck und Präsenz der uns innewohnenden Lebenskraft ― und mit diesen gilt es sich anzufreunden.

 

Literaturempfehlung:

Tschogye Tritschen Rinpoche: Sich lösen von den vier Anhaftungen. Tushita

Rosenberg, Marshall: Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens, Junfermann

Sonstige Infos

Kursleitung: Matthias Albers

Zeiten:

FR 16.10.20 | 20 Uhr

SA 17.10.20 | 11 & 15 & 17 Uhr

Kostenbeitrag: einzelne Veranstaltung 14€ (erm. 11€/ Prem.-FK 8€), gesamter Kurs 50€ (erm. 44€/ Prem.-FK 32€)

Sprache: Deutsch

Eine Anmeldung vorher zu diesem Kurs ist nicht notwendig.

 

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